Unsere gebaute Umgebung hat einen ma§geblichen Einfluss auf das Alltagsleben, die Handlungsmšglichkeiten und Teilhabe am šffentlichen Leben jeder einzelnen Person. Daher sind die unterschiedlichen Belange und BedŸrfnisse sŠmtlicher Bevšlkerungsgruppen, Altersklassen, sozialen Gruppen und Geschlechter im Sinne des Gender Mainstreaming bei der Planung von vornherein zu berŸcksichtigen. Gendergerechte und intersektionale Stadtentwicklung unterstŸtzt Care-Arbeit, ermšglicht diverse LebensrealitŠten au§erhalb der Norm und verbessert dadurch die LebensrŠume aller Ð nicht nur die von Frauen. Die Spiel- und Freiraumgestaltung soll daher einen inklusiven und gendergerechten Ansatz verfolgen. Dies schlie§t das objektive und subjektive Sicherheitsempfinden mit ein, ebenso die ReprŠsentation von marginalisierten Gruppen im šffentlichen Raum, sodass niemand aus dem šffentlichen Raum verdrŠngt wird. Au§erdem fšrdert gerechte MobilitŠt die ZugŠnglichkeit, Erreichbarkeit und Orientierung, vor allem fŸr Šltere, kranke und langsame Bevšlkerungsgruppen, Wohn- und ArbeitsrŠume werden bedarfsgerecht optimiert und die Sorgearbeit wird als fester Bestandteil in das Sichtfeld der Stadtentwicklung gerŸckt.